Die meisten herkömmliche Schmerzmittel für Arthrosepatienten bergen das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen. Anders als die meisten konventionellen Forscher interessieren sich Heilpraktiker und naturheilkundliche Ärzte bereits seit Jahrzehnten für nebenwirkungsarme, naturheilkundliche Alternativen und wenden diese an. Eine dieser möglichen Alternativen bei schmerzhafter Arthrose ist die Blutegeltherapie.

Knorpelschaden

Unter Arthrose versteht man den Verschleiß von Gelenkknorpel. Knorpelsubstanz die sich einmal abgerieben hat, bildet sich nicht mehr neu nach. Man weiß heute aber, dass es viele Menschen gibt, die zwar einen starken Knorpelschaden am Röntgenbild aufweisen, dennoch unter keinen oder nur geringen Schmerzen leiden. Immer deutlicher wird nämlich, dass bei der Schmerzentstehung die Gelenkkapsel und die umliegenden Sehnen, Bänder und Muskeln eine wesentliche Rolle spielen. In der biologischen Medizin versuchen wir genau auf diese Gewebe Einfluss zu nehmen, um dadurch das Fortschreiten der Arthrose und Schmerzen zu verhindern. In Kombination mit Massagetechniken und Dehnungsübungen setzen wir 3 – 6 Blutegel in die Nähe des schmerzenden Gelenkes. 

Schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung

Die schmerzstillende Wirkung kommt nicht nur durch den kleinen Aderlass (40 bis 100ml) sondern vor allem durch die Wirkstoffe, die der Egel während des Saugens in das Gewebe abgibt, zustande: Sie wirken blutverdünnend und entzündungshemmend. Deswegen haben sich Blutegel nicht nur zur Schmerzbehandlung bei Arthrose, sondern auch bei verschiedenen Krampfaderleiden, Schleimbeutelentzündung, »Tennisellenbogen« usw. bewährt.